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Unsere Kita
 

1. Trägerleitbild der katholischen Kirchenstiftung

Die Kirchengemeinde Burgoberbach stellt mit ihrer Kindertagesstätte Marienheim allen Eltern, die an einer christlich orientierten Erziehung interessiert sind, ein ganzheitliches und kindorientiertes Angebot zur Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern bereit.

Die Grundlage der pädagogischen Arbeit in unserer Einrichtung ist die Orientierung am Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan (BEP), an der den BEP ergänzenden Handreichung für unter Dreijährige und an den Bayerischen Bildungsleitlinien, diese fachlichen Expertisen sind in der AVBayKiBiG verankert.

Die Kindertagesstätte Marienheim Burgoberbach erhält deshalb insbesondere den Auftrag, sicher zu stellen, dass

  • Eltern und Kinder die Kindertagesstätte als einen Ort erleben, an dem christliche Traditionen vermittelt werden.
  • Kinder sich wohlfühlen und sich in einer Atmosphäre des gegenseitigen Verständnisses begegnen und mit- und voneinander lernen können.
  • Kinder sich zu wertbewussten und eigenständigen Persönlichkeiten entwickeln.
  • Kinder soziale und kulturelle Fertigkeiten erwerben.

Die erzieherische Tätigkeit in der Kindertagesstätte orientiert sich an der christlichen Botschaft und den sich daraus ergebenden Werten.

Die Kirchengemeinde mit ihren Gremien, dem Verwaltungsrat, dem Kirchenverwalter und dem Pfarrer als Dienstvorgesetzten, erkennt die Fähigkeiten und fachlichen Kenntnisse der Mitarbeiter/innen an.

Sie überträgt dem Erziehungspersonal die Aufgabe, die Arbeit in der Kindertagesstätte auf der Grundlage des Bildungs- und Erziehungsplanes und des Gesetzes zu gestalten.

Zur Sicherung einer bedarfsgerechten, kontinuierlichen Weiterentwicklung der pädagogischen Arbeit ermöglicht der Träger den Mitarbeiter/innen entsprechende Fort- und Weiterbildungen.

Fundament der Organisation ist die gegenseitige Wertschätzung und Anerkennung.

2. Das Team der Kita Marienheim

Wir sind ein fachlich kompetentes und motiviertes Team, dass den Kindern ein zeitgemäßes Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsangebot zur Verfügung stellt. Grundlage dafür ist der Bildungs- und Erziehungsplan. Die Mitarbeiter/innen der Kindertagesstätte Marienheim verstehen sich als Partner/innen für Kinder und Eltern, die ständig bemüht sind, eine optimale Förderung und Betreuung anzubieten.

Sie orientieren sich an den Lebensbedingungen der Kinder und Eltern vor Ort und unterstützen diese mit einem spezifischen Angebot. Sie leiten ihre Normen und Werte von dem christlichen Menschenbild ab. Im Mittelpunkt steht das Kind. Die Mitarbeiter/innen nehmen es an wie es ist und fördern es nach seinen Möglichkeiten.

Der Leitsatz von Maria Montessori „Hilf mir es selbst zu tun“ begleitet uns täglich, in allen Bereichen unserer Arbeit.

Auf diese Weise wird die Grundlage dafür geschaffen, der individuellen Entwicklung jedes einzelnen Kindes gerecht zu werden. Dazu wird eine Atmosphäre gestaltet, in der es sich emotional, sozial und geistig angenommen fühlt. Im Mittelpunkt der Bemühungen steht dabei vorrangig, soziale Kompetenzen in der Kindertagesstätte (Krippen- und Kindergartengruppe) zu fördern, Bildung in allen Bereichen zu ermöglichen und Bewusstsein für das Zusammenleben verschiedener Nationalitäten zu vermitteln.

Jeder einzelne unterstützt das Team durch seine eigenen Fachkompetenzen und persönlichen Stärken, ohne dabei in Konkurrenz zu treten.

Alle Mitarbeiterinnen vertreten gegenüber den Kindern und Eltern gleichermaßen Inhalte der Konzeption. Die Zusammenarbeit im Team ist geprägt von Akzeptanz, Respekt, Ehrlichkeit und gegenseitiger Wertschätzung. In der Einrichtung herrscht eine Atmosphäre selbstkritischer Offenheit und Professionalität. Jeder zeigt die Bereitschaft zur ständigen Weiterbildung und zum lebenslangen Lernen.

Die Kooperation ist auf alle Teammitglieder gleichgewichtet.

Unsere Ziele reflektieren wir regelmäßig in den wöchentlichen Teamsitzungen, ebenso besprechen wir individuelle Problemsituationen und versuchen eine gemeinsame Lösung zu finden.

Als dienstleistungsorientierte Einrichtung  unterstützen wir Familien durch ein bedarfsgerechtes Betreuungsangebot. Eltern sind für uns Erziehungspartner, die wir in unsere Arbeit miteinbeziehen. Wir pflegen einen persönlichen Kontakt zu den Eltern und begegnen ihnen freundlich und kooperativ. Unser Umgangsstil mit Kindern und Eltern ist demokratisch und respektvoll.

3. Wir sichern unsere Qualität

Wir, das Team sind bestrebt, in der täglichen Arbeit mit den Kindern und Eltern unsere Ziele qualitativ hochwertig umzusetzen. Zielformulierungen müssen in jede Erziehungssituation, in den Tagesablauf und in die Elternarbeit mit einfließen.

In Teambesprechungen reflektieren wir unsere Qualität.

Die Leiterin setzt Diskussionspunkte fest, die noch nicht stabil genug in der Bildungsarbeit etabliert sind und setzt somit voraus, dass sich einzelne Punkte weiterentwickeln können.

Bei wichtigen Entscheidungen hört der Träger das Team an und hilft bei der Entscheidungsfindung zum Wohle der Einrichtung und der zu betreuenden Kinder, sowie deren Eltern.

Die Arbeit in der Kindertagesstätte Marienheim ist in gesellschaftlichen Zusammenhängen zu sehen. Aus diesem Grund ist die Zusammenarbeit mit den Interessenspartnern (Kinder, Eltern, Träger, Schulen, Behörden und anderen wichtigen Institutionen) von besonderer Bedeutung.

Protokollführung bei Projekten und Elterngesprächen ist ein fester Bestandteil in unserer pädagogischen Arbeit.

Um das Gesamtangebot der Einrichtung ständig zu überprüfen und weiterzuentwickeln findet einmal jährlich eine Zufriedenheitsbefragung der Eltern statt.

Wir führen zweimal im Jahr in den Kindergartengruppen ein von dem Staatsinstitut für Frühpädagogik (IFP) festgelegtes Beobachtungs-verfahren mit allen Kindern durch.

Außerdem haben wir gemeinsam mit der Grundschule einen Beobachtungsbogen erstellt, welcher spielerisch einmal im Kindergartenjahr mit den Kindern durchgeführt wird, um den Entwicklungsstand der Kinder zu dokumentieren.

Spontane Beobachtungen halten wir auf Karteikarten fest, die für jedes Kind in der Gruppe angelegt sind.

Das gesamte Beobachtungsverfahren ist Grundlage für unsere Elterngespräche.

4. Die „offene“ Kindertagesstätte

Wir, das Erziehungspersonal, betreuen Ihr Kind bis zum Schuleintritt, begleitet von dem Leitsatz, nach dem sogenannten „Offenen Ansatz“:

„Jedes Kind ist von sich aus aktiv, selbstinitiativ und bewusst wählerisch. Es gibt durch seine Bedürfnisse, Interessen, Vorlieben und sich selbst gestellten Aufgaben den Zeit-  und Themenrahmen vor, auf den es je nach Alter, Entwicklungsstand und Tagesform zu reagieren gilt.“

Selbstkritisch und reflexionsbereit haben wir uns daher mit den Strukturen in unserer Kindertagesstätte auseinandergesetzt und uns für Veränderungen geöffnet.

Durch unsere Teamfortbildungskampagne „Dialog Bildung“ ist unser „Offenes Konzept“ in der Kindertagesstätte Marienheim entstanden.

Lernen und Entwicklung ist von außen nicht „anerziehbar“, sondern wird vom Kind selbst nach innerer Dynamik gesteuert.

Nicht der Pädagoge bestimmt was für das Kind „richtig“ ist, sondern wir schaffen Entwicklungsräume, geben Anregungen und Impulse, die die Lust aufs eigene Entdecken und Handeln wecken sollen.

Beteiligungsprozesse und Anliegen der Kinder, sowie das demokratische Grundverständnis sind wichtige Leitgedanken.

Wir orientieren uns am Evangelium.

Wir sehen jedes Kind als eigenständige Persönlichkeit und wollen es in seinem Grundvertauen zu sich selbst, zu anderen Menschen und zu Gott unterstützen. Auch Kinder mit anderem Glauben sind uns willkommen. Wir begegnen ihnen mit Respekt und Toleranz.

Das Wissen um einen liebenden Gott soll den Kindern Halt und Orientierung geben. Auf dieser Grundlage bauen wir kindgemäße Formen christlicher Erziehung auf.

Die offene Kindertagesstätte Marienheim ist ein Ort zum Wohlfühlen, welche in vertauensvoller Atmosphäre, einen individuellen Lernweg für jedes Kind ermöglicht.

Dieser macht Lust auf die Welt, auf die Handlungsvielfalt des Forschens, Entdeckens und Lernen.

Seit September  2007 ist unsere Einrichtung für Einzelintegration anerkannt. Wir können daher auch ein Kind „mit Behinderung oder von Behinderung bedroht“ aufnehmen.

5. Pädagogische Prinzipien

Grundlage für unsere Arbeit bildet das aktuelle Bild vom Kind:

Jedes Kind hat ein Recht, sich körperlich, geistig, moralisch und gesellschaftlich gesund und normal in Freiheit und Würde zu entwickeln. Es hat ein Recht auf Bildung von Anfang an!

1. Die Individualität jedes einzelnen Kindes ist geprägt von Sinneserfahrungen, wodurch es seine Umwelt auf eine ganz eigene und spezifische Weise erforscht!

2. Das Kind handelt und lernt aus eigenem Antrieb und Interesse, freiwillig und in seinem Tempo. Es stellt sich seine Aufgaben selbst.

3. Das Kind ist einzigartig in seinen Vorlieben, Begabungen, Fähigkeiten, Stärken und Schwächen. Das Kind ist selbstbestimmt und selbsttätig.

4. Das Kind ist begeisterungsfähig. Neugierde und Freude am gemeinsamen Tun und Lernen ist vorhanden und wirkt sich positiv auf seine Lernerfahrungen innerhalb seiner sensiblen Phasen aus.

5. Das Kind bringt sich in die Gemeinschaft ein und ist als einzelner in dieser Gemeinschaft wertvoll. Das Kind tritt in den Dialog mit anderen.

6. Das Kind macht von seinem Mitspracherecht und seiner Mitgestaltung in den für das Kind betreffenden Bereichen Gebrauch!

 

Kinder haben von Geburt an Rechte, diese sind in der UN-Kinderrechtskonvention festgeschrieben.

In unserer Einrichtung steht das Kind mit seinen individuellen Entwicklungsvoraussetzungen und seinem Drang nach Selbstständigkeit und Selbstbestimmung im Mittelpunkt. Kinder haben von Geburt an Kompetenzen und nutzen diese aktiv zur Weiterentwicklung und Weltaneignung. Wir wollen die Kinder stark machen für die Zukunft, die von ihnen Eigenverantwortung, Selbstbewusstsein und ein hohes Maß an Flexibilität und Kreativität verlangt.

Außerdem unterstützen wir durch unsere Haltung und unser Handeln das Recht des Kindes auf Mitbestimmung und Mitgestaltung.

Unser Gruppenraum regt die Neugier der Kinder an, gibt Bewegungsreize, ermöglicht Rückzug und fördert Gemeinschaftserfahrungen zur individuellen Bewältigung des nächsten Entwicklungsschrittes.

Lernen findet bei uns im Alltag statt. Gerade Alltagssituationen, wie Wickeln, Essen und Schlafen sind wichtige Lernfelder für die Kinder.

In den ersten drei Lebensjahren lernen Kinder so schnell, so intensiv und so umfassend wie nie wieder in ihrem Leben.

Dieses Lernen ist dabei meist spielerisch und beiläufig.

Ein hohes Selbstwertgefühl ist Voraussetzung für die Entwicklung von Vertrauen in die eigene Person.

Dies ermöglichen wir dem Kind durch:

- erste soziale Kontakte in einer festen Kindergruppe

- freie Wahl von Spielmaterialien und Spielpartnern

- Beachtung, Zuwendung und einen liebevollen Umgang mit Ihrem Kind

Ihr Kind hat die Möglichkeit selbst zu entscheiden, was es spielt, mit wem und wo es im Gruppenraum spielt.

Das Kind lernt zu Lernen indem es ausprobieren darf und zum selbstständigen Tun unterstützt wird.

Wir wollen dies begleiten, indem wir:

- Vertrauen in seine eigenen Fähigkeiten haben

- Zeit, Raum und entsprechende Materialien zum selbstbestimmten Tun zur Verfügung stellen

- Eigenaktivität unterstützen.

 

Eine ganzheitliche Erziehung und Bildung Ihres Kindes ist ein wichtiger Teil für unsere pädagogische Arbeit (Sehen, Hören, Riechen, Fühlen und Schmecken).

Nur wenn sich das Kind selbst intensiv damit auseinander setzt, lernt es dies zu verstehen.

Dies wird erreicht durch:

- verschiedene und altersgemäße Spielmaterialien, die die kindliche Neugierde und das eigene Tun anregen

- altersentsprechende Bilderbücher, Geschichten, Fingerspiele usw.

- Bewegungsmöglichkeiten im Turnraum oder im Außengelände und bei Spaziergänge.

Im Laufe der Krippenzeit wird bei Ihrem Kind angeregt, grundlegende Hygienemaßnahmen selbstständig auszuführen.

Dies wird dem Kind geboten durch:

-Körperpflege wie Naseputzen, Händewaschen usw.

-Wahrnehmung seines Körpergefühls (Hungergefühl, Durstgefühl usw.)

-Sauberkeitsentwicklung

Ebenfalls lernt Ihr Kind in unserer Einrichtung sich nach anstrengenden und aufwendigen Situationen zu entspannen, denn dies dient zur Stressbewältigung.

Hierfür steht ein extra Schlaf- und Ruheraum zur Verfügung.

Ihr Kind hat in unserer Gruppe die Gelegenheit vor allem mit anderen Kindern in Kontakt zu treten und viele soziale Kontakte zu gleichaltrigen Kindern zu knüpfen.

Dies wird erreicht durch:

- die geschlechter- und altersgemischte Gruppenzusammensetzung

- gegenseitige Achtung und Fürsorglichkeit im Umgang miteinander

Das Kind erfährt in unserer Gruppe grundlegende Bedürfnisse nach sozialer Zugehörigkeit, Vermittlung christlichen Glaubens, sowie die Begegnung mit Menschen anderer Werte, Einstellungen und Sitten.

Dies wollen wir vermitteln durch:

- die Aufnahme von Kindern aus anderen Kulturkreisen

- die Möglichkeit der Teilhabe und Teilnahme an christlich – religiösen Angeboten wie zum Beispiel:  Erntedank, Martinsfeier, Weihnachtsfeier, Ostern usw.

Ihr Kind lernt in unserer Gruppe zunehmend Verantwortung für sein eigenes Handeln, gegenüber anderen Menschen und auch gegenüber seiner Umwelt und der Natur zur übernehmen.

Dies vermitteln wir durch:

- gegenseitige Rücksichtsnahme

- Verantwortung gegenüber anderen Kinder, zum Beispiel sich für Schwächere einzusetzen

Ihr Kind wird miteinbezogen in die Gestaltung und Struktur des Alltags und wird somit auf eine demokratische Gesellschaft vorbereitet.

Dies ermöglichen wir durch:

- Berücksichtigung der Bedürfnisse ihres Kindes

- feste Rituale im Tagesablauf ( Morgenkreis, gemeinsames Frühstück usw.)

- Regeln und deren Einhaltung

- Grenzen setzen und achten

Wir wollen Ihrem Kind bewussten Wissenserwerb und einen Grundstein für ein lebenslanges, selbstgesteuertes Lernen bieten. Ihr Kind soll lernen, das erworbene Wissen anzuwenden und auf andere Situationen zu übertragen. Außerdem soll es verschiedene Lernwege kennen und ausprobieren.

Die Möglichkeit dies zu erreichen besteht durch:

- selbsttätiges Handeln und sammeln von Erfahrung

- freie Wahl des Spielmaterials und Spielpartners

- aktive Teilnahme an Projekten jeglicher Art in der Gruppe

Für die positive Entwicklung der Gesundheit und des Wohlbefindens Ihres Kindes, möchten wir eine Grundlage schaffen. Sowie eine Basis für einen kompetenten Umgang mit individuellen, familiären und gesellschaftlichen Veränderungen und Belastungen.

Damit sich Ihr Kind zu einer widerstandsfähigen Persönlichkeit entwickeln kann, wollen wir dies unterstützen, indem wir:

- für Ihr Kind eine sichere Bezugsperson sind

- ein offenes, wertschätzendes Gruppenklima schaffen

- mit Ihnen, als Eltern, eng zusammen arbeiten

- die Kinder bei Problemlösungen unterstützen.

Ein widerstandsfähiges Kind zeigt eine hohe Problemlösefähigkeit, eine positive Selbsteinschätzung, Lernbegeisterung und Kreativität.

6. Dienstleistungsangebot

Unsere Kindertageseinrichtung besteht aus 2 Kindergartengruppen (kleine Rabengruppe und Hasengruppe) und einer Krippengruppe (Mäusegruppe).

Wir betreuen in unserer Gruppe bis zu 12 Kinder im Alter von         

1 Jahr bis 3 Jahren. Die Kinder müssen nach der Eingewöhnung das erste Lebensjahr vollendet haben. Diese Krippe wird betreut durch ausgebildetes pädagogisches Fachpersonal:

Durch verschiedene Einflüsse, wie Schwangerschaft, Kündigung der Beschäftigten oder Änderung der Buchungszeiten der Eltern, kann sich die personelle Besetzung ändern und wird dann jeweils angepasst.

6.1 Die Öffnungszeiten der Krippengruppe

Frühdienst:     7.00 Uhr – 8.00 Uhr

(von 7.00 – 7.30 Uhr werden alle Kinder der Einrichtung in der kl. Rabengruppe gesammelt)

Bringzeit:        8.00 Uhr – 8.30 Uhr

1. Abholzeit: 12.30 Uhr – 13.00 Uhr

2. Abholzeit: 13.45 Uhr – 14.00 Uhr

3. Abholzeit: ab 14.45 Uhr kann durchgehend abgeholt werden (ab 15.00 Uhr werden alle Kinder der Einrichtung in einer Gruppe gesammelt)

Freitags schließen wir bereits um 15.00Uhr!

6.2 Schließtage und Ferienzeiten

Die anfallenden Schließtage, sowie die Ferienzeiten, werden Ihnen zu Beginn des Kinderkrippenjahres mitgeteilt.

Mit unserem Träger ist abgesprochen unsere Kindertagesstätte

2 Wochen an Weihnachten und 3 Wochen im Sommer zu schließen.

6.3 Beiträge der Krippenbetreuung (Stand Sept. 2013)

Von 7.30 Uhr – 8.30 Uhr können die Kinder in die Krippe gebracht werden.  Die Kernzeit ist von 8.30 Uhr bis 12.45Uhr. Die Bring- und Abholzeit ist nicht in dieser Zeit enthalten, d.h. sie MÜSSEN von 8.00 bis 13.00 Uhr buchen! Dafür wird ein Sockelbeitrag von 105.00 Euro incl. 7.00 Euro Spiel- und Getränkegeld, erhoben.

Die weiteren Beiträge werden sich je nach Buchungsstunden staffeln.

Bis 25 Stunden/Woche:    105.00 Euro

Bis 30 Stunden/Woche:    110.00 Euro

Bis 35 Stunden/Woche:    115.00 Euro

Bis 40 Stunden/Woche:    120.00 Euro

Bis 45 Stunden/Woche:    125.00 Euro

Die wöchentliche Mindestbuchungszeit von 25 Stunden ist für eine qualitative Arbeit mit den Kindern Vorraussetzung! Bei der Aufnahme werden die genauen Betreuungszeiten ihres Kindes schriftlich festgelegt

6.4 Aufnahmekriterien

Aufgenommen werden Kinder von 12 Monaten bis 3 Jahren (eine Aufnahme ab 11 Monaten ist zur Eingewöhnung möglich) unter Berücksichtigung folgender Kriterien:

Hauptaufnahme unsere Einrichtung ist im September. Die Aufnahme muss schriftlich durch die Erziehungsberechtigten erfolgen.

Seit September 2006 können alle Eltern ihre Betreuungszeit buchen, wie Sie für Ihr Kind benötigt wird.

Anmeldeformulare können in der Kindertageseinrichtung abgeholt oder aus dem Gemeindeblatt während der Anmeldewoche entnommen werden.

Der genaue Zeitpunkt wird im Gemeindeblatt rechtzeitig bekannt gegeben.

Während der Anmeldewoche kann unsere Kinderkrippe auch besichtigt werden.

Aufnahmekriterien:

Die Aufnahme in der Krippengruppe erfolgt nach Maßgaben der verfügbaren Plätze. Kriterien hierfür sind:

1. Geschwisterkinder im Haus

2. Geschwisterkinder ehemals im Haus

3. Berufstätigkeit der Eltern

4. Alter des Kindes

Unser bevorzugtes Einzugsgebiet umfasst unsere benachbarten Gemeinden:

- Niederoberbach / Reisach

- Neuses

- Sommersdorf

- Dierersdorf

- Gerersdorf

- Claffheim    

Außerdem können Kinder aus anderen Gemeinden, sofern noch Plätze vorhanden sind,  aufgenommen werden.

7. Unsere pädagogischen Ziele

Unsere Arbeit in der Kindertagesstätte basiert auf konzeptionellen Zielen, die im Umgang mit den Kindern und Eltern und auch in der konkreten Umsetzung des Leistungsangebotes deutlich werden. Diese Ziele orientieren sich nach dem bayrischen Bildungs- und Erziehungsplan BEP).  Ebenfalls bieten wir jedem einzelnen Kind vielfältige und  entwicklungsangemessene Bildungs- und Erfahrungsmöglichkeiten, um beste Bildungschancen zu gewährleisten, Entwicklungsrisiken frühzeitig entgegen zu wirken, sowie zur Integration zu befähigen.

Unserer Ziele sind:

7.1 Selbstständigkeit und Selbstbewusstsein

Jedes Kind wird als eigenständige Person akzeptiert und  wertgeschätzt. Durch verschiedene Alltagssituationen wie z.B. Mahlzeiten, Pflege und Hygiene, Freispielzeit und während den Angeboten, wird die Selbstständigkeit durch ihr eigenes Tun angeregt und vom Erziehungspersonal unterstützt. Wir geben den Kindern einen altersentsprechenden Freiraum, welcher Eigenaktivität, selbstbestimmtes Handeln, Mitbestimmung und eine individuelle Entwicklung ermöglicht. Dies ist wichtig, damit die Kinder Vertrauen in ihr eigenes Tun und ihren eigenen Körper bekommen.

7.2 Sprache

Die Sprachentwicklung gehört ebenfalls zu unseren Zielen. Hierbei vermitteln wir den Kindern Freude an der Sprache und dem Dialog. Außerdem ist Wertschätzung und Respekt bei der individuellen Sprachentwicklung eines jeden Kindes wichtig. Deshalb werden Situationen und Gelegenheiten geschaffen um den Wortschatz zu erweitern.

Durch das Erzählen von Geschichten, Fingerspielen, Bilderbüchern usw. wird dieser Bereich in unserem Alltag gefördert. Außerdem ist die sprachliche Begleitung in alltäglichen Situationen ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit (z.B. beim Wickeln,  beim Hände waschen, bei den Mahlzeiten usw.).

7.3 Wahrnehmung und Experimentieren

Gerade im Krippenalter ist es wichtig, dass die Eindrücke über alle Sinne wahrgenommen werden. Kinder brauchen deshalb die Gelegenheit mit allen Sinnen Neues erfassen, fühlen, sehen, hören und schmecken zu können. Durch dies wird ihnen somit eine intensivere Wahrnehmung ermöglicht. Die Kinder lernen durch experimentieren mit verschiedenen Materialien eine gute Auge-Hand-Koordination zu entwickeln. Außerdem verfeinert dies ihre Motorik und sie lernen, das Gefühlte auszudrücken.

7.4 Bewegung

Kinder sind ständig in Bewegung und entwickeln spielerisch ihre Motorik weiter, indem sie krabbeln, laufen, toben usw.. Eine offene Raumgestaltung mit unterschiedlichen Ebenen und Freiräumen, sowie Treppensteigen, freies Bewegen im Außenbereich und das Benutzen des Turnraumes trägt dazu bei, die Bewegung der Kinder in jeglicher Art und Weise zu fördern. Die Kinder erfahren was ihr Körper alles kann und welche Körperteile wozu da sind, sei es beim Kräftemessen, Grenzen überschreiten oder im Kennenlernen der eigenen Körperfunktionen. Das schult die Selbstwahrnehmung, den Gleichgewichtssinn und entwickelt das Vertrauen in den eigenen Körper.

8. Pädagogisches Leistungsangebot

8.1 Unser Leistungsangebot für die Kinder

8.1.1 Die Eingewöhnungsphase nach dem Münchner Modell

Die Eingewöhnung ist in 5 Phasen unterteilt, nach denen wir uns orientieren:

Phase 1: umfasst die Informationen an die Eltern nach Aufnahme des Kindes in der Einrichtung in Form eines Aufnahmegespräches

Phase 2: beinhaltet das gegenseitige Kennenlernen und das Gewinnen eines Einblickes in den pädagogischen Alltag.

Phase 3: in dieser Phase geht es um das Gewinnen der Sicherheit von Eltern und Kind in der Krippe.

Phase 4: der Aufbau von einer vertrauensvollen Beziehung zur Bezugsperson (Erziehungspersonal) und das Wohlfühlen des Kindes in der Gruppe stehen in dieser Phase im Vordergrund. Die Eingewöhnungszeit richtet sich individuell nach jedem Kind.

Phase 5: Auswertung und Abschluss der Eingewöhnung

Mit Eintritt in die Kinderkrippe beginnt für das Kind ein neuer Lebensabschnitt, der es neue Eindrücke erfahren lässt. Ebenfalls bekommt es neue Bezugspersonen, an die es sich erst langsam gewöhnen muss. Damit sich das Kind während dieser Zeit gleichmäßig weiter entwickeln kann, halten wir die ersten paar Wochen, d. h. die Eingewöhnungszeit für überaus wichtig. Die neuen Kinder werden gestaffelt aufgenommen, damit für jedes Kind eine individuelle und intensive Eingewöhnung erfolgen kann.

Die Eltern sollen sich ca. 2 bis 4 Wochen Zeit nehmen um Ihrem Kind die Anfangsphase zu erleichtern. Das heißt, Sie  bleiben mit Ihrem Kind für ca. 2 Stunden in der Gruppe, um ihm Sicherheit geben zu können. (Diese Zeit wird dann langsam verringert) Sie als Elternteil übernehmen hier die Rolle des Beobachters, d.h. Sie verhalten sich eher passiv und geben Ihrem Kind soviel Freiraum wie es braucht oder möchte.

Die Begleitung durch ein Elternteil ist bis zu einer verlässlichen Orientierung in der neuen Umgebung, einer Beziehung an die Erzieherin und Kontaktaufnahme zu anderen Kindern wichtig.

Individuell auf das Kind abgestimmt, wird nach einer gewissen Zeit der erste Trennungsversuch gestartet. Das Verabschieden ist dabei sehr wichtig, anschließend gehen Sie für eine kurze Zeit aus dem Raum. Kann sich das Kind mit Hilfe der Erzieherin nach kurzer Zeit nicht beruhigen, wird der Elternteil wieder hinzugeholt. Wenn ein Elternteil wieder die Gruppe betritt, heißt es für das Kind, dass es abgeholt ist und mit nach Hause gehen darf.

Dies sollte in immer längeren Abständen erfolgen, solange bis das Kind letztendlich die Sicherheit hat, dass die Eltern  wieder kommen.

Das Kind trifft in der Gruppe auf eine völlig neue Um- und Mitwelt. Durch eine langsame, aber stetige Kontaktaufnahme der Erzieherinnen, die zum Mitmachen motivieren und Hilfestellung beim Spiel geben, wird versucht ein Bezug zu dem Kind aufzubauen.

Diese neue Situation muss das Kind erst einmal verkraften und verarbeiten. Deshalb ist für das Zusammensein mit dem Kind eine positive Einstellung und das Vertrauen der Eltern zu den Betreuerinnen und ihrer Arbeit sehr wichtig.

Ständiger Kontakt zwischen den Eltern und den Erzieherinnen ermöglicht auch ein gutes Verhältnis zwischen dem päd. Personal und ihrem Kind.

Bei Fragen und Unklarheiten sollten die Eltern sofort um Rücksprache mit den Erzieherinnen bitten!

Sollten während des Tages Probleme oder Schwierigkeiten auftreten werden wir Sie umgehend telefonisch benachrichtigen.

8.1.2 Unser Tagesablauf:

Der tägliche Ablauf orientiert sich grundsätzlich an den Bedürfnissen der Kinder. Alltagssituationen, wie Essen, Körperpflege, Schlafen, Anziehen, Aufräumen, Hände waschen usw. sind für Krippenkinder sehr wichtige Lernfelder. Diese werden von uns bewusst als solche genutzt und mit den Kindern gestaltet. Dennoch sind feste Strukturen und Rituale Bestandteil des pädagogischen Angebots und geben Ihrem Kind Halt und Sicherheit.

7.00 Uhr bis 8.30 Uhr (Frühdienst/Bringzeit):

(7.00 – 7.30 Uhr in der Rabengruppe)

Das Kind wird in dieser Zeit begrüßt, und hat Zeit, um sich in der Gruppe zu recht zu finden.

Anschließender Morgenkreis

Es wird mit den Kindern ein Sitzkreis gestaltet, welcher  Lieder, Gebete und Informationen über den Ablauf des anstehenden Tages beinhaltet.

Anschließend räumen alle Kinder auf, gehen zusammen Händewaschen.

Gemeinsames Frühstück

Nach dem Morgenkreis wird gemeinsam am großen Tisch gefrühstückt. Jedes Kind bringt von zu Hause ein gesundes Vesper mit. Von unserem Obst- und Gemüsekorb wird jeden Morgen etwas aufgeschnitten und angeboten.

Freispielzeit und gezielte Beschäftigungen

Hier haben die Kinder die Möglichkeit Spielmaterial und Spielkamerad frei zu wählen. Die Kinder lernen sich in der Gemeinschaft ein- und unterzuordnen. Außerdem werden sie in ihrem Tun von dem Erziehungspersonal begleitet, unterstützt und gefördert.Diese Zeit ist für die individuelle Entwicklung eines jeden Kindes sehr wichtig.

Während der Freispielzeit werden verschiedene Angebote für die Kinder gemacht, bei denen die Kinder entscheiden können, ob sie teilnehmen möchten oder nicht.

Diese können sein:

- Bilderbuchbetrachtung

- Lieder

- Experimente zur Förderung der Kreativität

- Gemeinschaftsarbeiten

- Reime, Fingerspiele

- Geburtstagsfeiern

- Erfahrungen mit der Natur

- Stuhl- oder Sitzkreisspiele……

Ein jeweiliger Wochenrückblick kann dem ausgehängten Wochenplan entnommen werden.

Je nach Wetterlage gehen wir gemeinsam in den Garten.

Gemeinsames Mittagessen

Hierfür können die Kinder eine mitgebrachte Brotzeit essen, oder  sowie Montag bis Freitag ein warmes Mittagessen vom Gasthaus "Neue Welt" aus Bechhofen, in Höhe von 2,30 € pro Mahlzeit mitbestellten. Das gemeinsame Mittagessen findet um 11.15 Uhr statt.

8.1.3 Übergang in die Kindergartengruppe:

Übergänge sind zeitlich begrenzte Lebensabschnitte, in denen Veränderungen geschehen.

Auch der Übergang von der Kinderkrippe in den Kindergarten ist ein solches Lebensereignis, das die persönliche Entwicklung eines Kindes vorwärts bringen, aber auch erschweren kann. Um den Übergang positiv bewältigen zu können, werden wir das Kind bei der Überleitung in die Kindergartengruppe unterstützen. Dies geschieht durch Besuchen der jeweiligen Gruppe während der Freispielzeit, Einladen von Kindern aus der Gruppe in die Krippengruppe, Vorstellen und miteinbeziehen der neuen Erzieherinnen uvm..

Der Wechsel in eine Kindergartengruppe während des Jahres ist nur möglich, wenn die pädagogischen Voraussetzungen begründet, das Kind drei Jahre alt ist und ein Platz in einer der beiden Kindergartengruppen frei ist.

Sollte dies nicht der Fall sein, so wird erst zu Beginn des neuen Krippen- bzw. Kindergartenjahres (zum 1. September) gewechselt. Es findet am Ende des Krippenjahres eine kleine Verabschiedungsfeier für das Kind statt.

8.1.4 Sauberkeitsentwicklung:

Bei der Sauberkeitsentwicklung wird nicht nur das Sauberwerden betrachtet, sondern es ist wichtig, dass die Kinder ganzheitlich ein Gefühl für ihren Körper entwickeln. Wir bieten gezielte Angebote hierfür an, wie z. B. Experimente und Erlebnisse mit Wasser, Cremes, Schaum, Öl, Bemalen des Körpers usw..

Wir achten beim Sauberwerden besonders auf die entwicklungsbedingten Schritte zur Darm- und Blasenkontrolle. Damit Darm und Blase erfolgreich kontrolliert werden können, müssen alle an den Ausscheidungsfunktionen beteiligten Strukturen intakt sein. Wir begleiten die Schritte des Kindes auf dem Weg zum Sauberwerden positiv und unterstützen es. Grundlage hierfür bietet die Reife des Kindes.

8.1.5 Raumgestaltung:

Unsere Raumgestaltung entspricht den Grundbedürfnissen von Kindern unter 3 Jahren nach körperlichem Wohlbefinden und Geborgenheit, nach Sicherheit und Halt, nach Gemeinschaft und sozialen Kontakten, nach Selbstverwirklichung und Bewegung.

Bereiche in unserem Gruppenraum:

In regelmäßigen Abständen wechseln die Angebote und Spielmaterialien.

Küchenecke:

In der Küchenecke werden vor allem Kontakte des einzelnen zu den anderen Kindern hergestellt. besonders Kinder mit einem schüchternen Wesen fällt es hier leichter Kontakte aufzubauen. Sie können hier alleine oder zusammen kochen, schneiden, Töpfe öffnen und schließen, Tisch decken und essen spielen. Dabei lernen die Kinder soziale Kompetenzen wie z.B. die Fähigkeit verschiedene Rollen einzunehmen, Kommunikationsfähigkeit, Phantasien zu entwickeln, Konflikte zu bewältigen.

Bauteppich:

Am Bauteppich finden die Kinder Bausteine, Bagger, Eisenbahn Dupplosachen und Autos. Sie sind ein fester Bestandteil der Bauecke. Zusätzlich bieten wir dort ein Magnetspiel, CD`s zum Aufstecken, eine Motorikschleife und verschiedenes Baumaterial an. Kreativität und Feinmotorik entwickeln sich automatisch im Spiel. Das Material fördert das plastische Bauen und das Abzählen von Steinen fördert die mathematische Bildung. Auch hier entstehen Rollenspiele, bei denen sich die Kinder sprachlich äußern müssen. Neben der sprachlichen wird auch hier die soziale Kompetenz sehr stark gefördert, da die Kinder unter anderem lernen zu teilen und sich durchzusetzen bzw. kooperieren im sozialen Miteinander.

Kuschelhöhle:

Ausgelegt mit Matratzen, Kissen Decken und einen Baldachin ist sie der Ort indem sich die Kinder auch einmal zurückziehen dürfen. Hier haben die Kinder die Möglichkeit in aller Ruhe Bilderbücher anzusehen oder sich einfach einmal in die Decken einzukuscheln und zur Ruhe zu kommen. Hierbei lernen die Kinder, dass dies ein Ort der Ruhe ist und dass sie aufeinander Rücksicht nehmen müssen.

Spielebene:

An unserer Spielebene lernen die Kinder verschiedene Höhen kennen. Sie können die Treppe rauf, im Ausguck nach draußen und unten blicken, die Holzklötze hoch und runter ziehen, die Rutsche runterrutschen und sich in der mit Lammfell ausgelegten Höhle verstecken. Die Kinder werden in ihrer Entwicklung angesprochen wird, sowie die Kinder auch im sozialen Umgang miteinander kooperieren und kommunizieren.

Spielteppich:

Im Krippenbereich spielen die k<Inder überwiegend auf dem Boden. Deshalb ist auf dem Spielteppich genügend Platz um sich mit Puzzles, Baumaterial und Steckspielen auszubreiten. Zusätzlich haben die Kinder die Möglichkeit es sich auf dem Schaukeldrachen oder der Hängeschaukel gemütlich zu machen. Der Einzelne hat die Möglichkeit sich hier selbst zu beschäftigen oder ein anderes Kind mit einzubeziehen. Die soziale Kompetenz wird auch hier gefördert.

 

Der Schlafraum:

Der liebevoll gestaltete Schlafraum ist ausgestattet mit Bettchen und einem Aquarium. Jedes Kind hat seinen eigenen Schlafplatz und seine Schlafutensilien wie Schmusetuch oder Kuscheltier. Das beruhigende Plätschern de Aquariums unterstützt die Kinder beim Einschlafen.

Der Sanitärraum:

Der Sanitärraum ist mit Wickelkommode und Duschbereich ausgestattet. Dieser Raum wird auch für viele kreative Angebote genutzt wie z.B. mit Wasserfarben malen, mit Wasser und Schaum zu experimentieren oder mit verschiedenen Materialien zu basteln.

Turnraum/ Bällebad

Die Kinder haben die Möglichkeit, den Turnraum und das Bällebad in Begleitung einer Fachkraft zu nutzen. Hauptsächlich soll der Raum den Kindern Platz geben, sich zu bewegen. Dabei lernen die Kinder verschiedene Bewegungsabläufe, wie rennen, laufen, gehen, springen usw. zu automatisieren. Die Fähigkeiten zur Regulierung von körperlicher Anspannung und Entspannung ist auch ein wichtiger Lernprozess der hier gefördert wird.

Garten:

Im Außenbereich (Garten) stehen den Kindern vielfältige Spielangebote zur Verfügung, z.B. Dreiräder, Kletterturm mit Rutsche, Schaukel und eine große Sandfläche.

8.1.6Das Schlafen:

Es gibt bei den Kindern unter 3 Jahren keinen einheitlichen Schlafrhythmus. Um hier individuell auf die Kinder eingehen zu können, haben wir einen separaten Schlafraum.

In diesem hat jedes Kind seinen eigenen Schlafplatz in einer angenehmen Atmosphäre.

Vertraute Einschlafhilfen, wie z. B. Kuscheltier usw. dürfen von zu Hause mitgebracht werden, um Sicherheit zu vermitteln und das Einschlafen zu erleichtern.

Jedes Kind kann dann selbstständig aufstehen, wenn es ausgeschlafen hat. Es ist uns wichtig, dass die Kinder nicht geweckt oder aus dem Schlaf gerissen werden. Im Schlaf entwickelt sich das Gehirn weiter, einzelne Synapsen verbinden sich. zusätzlich wird auch Erlebtes im Schlaf verarbeitet.

8.2 Unser Leistungsangebot für die Eltern

Erziehungspartnerschaft

Eine gelungene Erziehungspartnerschaft mit Eltern ist für uns von großer Bedeutung. Die Formen unserer Zusammenarbeit sind sehr vielfältig. In unserer Einrichtung begegnen sich Eltern und pädagogisches Personal als gleichberechtigte Partner in gemeinsamer Verantwortung für das Kind. Wir schätzen die Eltern in ihrer Erziehungskompetenz und unterstützen sie. Dadurch ergänzen wir die Erziehung des Kindes in der Familie.

Die Meinung der Eltern werden bei uns ernst genommen und ihre Mitarbeit ist erwünscht. Unser zentrales Ziel ist es, dass sich Kinder und Eltern in unserer Einrichtung wohl fühlen. Wir erwarten von den Eltern entsprechendes Entgegenkommen, Bewusstsein der persönlichen Vorbildfunktion, Respektierung der bestehenden Strukturen, aktives Einbringen im Alltag und bei Festen und Unterstützung der pädagogischen Arbeit unserer Fachkräfte.

Durch gemeinsame Aktivitäten und Elternabende lernen die Eltern unsere Arbeit besser kennen und wir bekommen Kontakt zu den Eltern. Auch für die Kinder ist es eine schöne Erfahrung, wenn ihre Eltern in die Kindertagestätte kommen und aktiv mitarbeiten. Bei den Vorbereitungen solcher Aktionen mit den Eltern kommen wir uns näher und erleben eine Gemeinschaft, die zusammen viel Spaß und Freude bereitet.

Es entsteht ein "Wir-Gefühl", dass die Basis für eine erfolgreiche Förderung der Kinder ist.

 

8.2.1 Aufnahmegespräch:

Zusammen mit der Leitung und der Erzieherin aus der Krippengruppe wird vor Eintritt in die Krippe ein Gespräch zum gegenseitigen Kennenlernen vereinbart.

Es werden hier verschiedene Wünsche, Erwartungen und Fragen der Eltern besprochen.  Außerdem berichten die Eltern über Gewohnheiten, Vorlieben, Stärken oder auch Besonderheiten des Kindes.

Diese Informationen dienen der päd. Fachkraft als erste wichtige Grundlage.

8.2.2 Elterngespräche:

Während der Betreuungszeit in der Krippe werden mindestens einmal jährlich Entwicklungsgespräche mit den Eltern geführt. Hier wird vor allem über den Entwicklungsstand und Beobachtungen des Kindes gesprochen. Dies wird in Form eines Beobachtungsbogens ermittelt. Auch mögliche Unterstützungsschritte werden beraten und das weitere Vorgehen besprochen. Die Inhalte des Gesprächs werden dokumentiert. Mit den Eltern wird eine Ressourcensonne erarbeitet. Diese wird beim  nächsten Gespräch überarbeitet.

8.2.3 Elternbeirat:

Zu Beginn des Krippen- und Kindergartenjahres wird in unserer Einrichtung ein Elterbeirat gewählt, der Wünsche, Fragen und Kritik äußern kann. Der Austausch über päd. Inhalte, Projekte, Feste, Sorgen und Fragen von Eltern sind für unsere Zusammenarbeit wichtig und unerlässlich.

Deshalb ist es für unsere Gruppe wünschenswert, wenn sich auch Eltern aus der Krippengruppe in den Elternbeirat wählen lassen würden.

8.2.4. Kinderschutz Art.9 BayKiBiG

Alle Kindertageseinrichtungen haben nach dem Gesetz sicherzustellen, dass wir als Fachkräfte bei Bekanntwerden gewichtiger Anhaltspunkte für die Gefährdung eines von uns betreuten Kindes eine Gefährdungseinschätzung vornehmen, wo zu eine insoweit erfahrene Fachkraft beratend hinzugezogen wird.

Unser Träger hat dafür Sorge zu tragen, dass die Fachkräfte bei den Eltern auf die Inanspruchnahme von Hilfen hinwirken, wenn sie diese für erforderlich halten und das Jugendamt informieren, falls die Gefährdung nicht anders abgewendet werden kann.

Zu guter Letzt

Die pädagogische Arbeit mit Ihrem Kind wird sich sicherlich im Laufe der Zeit verändern. Unterschiedliche Faktoren werden dies beeinflussen.

Die Ihnen vorliegende Konzeption ist nicht endgültig.

Sie wird den Bedürfnissen der Kinder und ihrer Familien, den gesetzlichen Bestimmungen und den pädagogischen Erkenntnissen angepasst.

Wir wollen für Ihr Kind die bestmögliche Betreuung erreichen und für Ihre Familie ein guter und kompetenter Wegbegleiter durch die Krippenzeit sein.

Sollten sie noch Fragen zu unserm Pädagogischen Konzept haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Ihr Krippenteam